Biodünger

Biodünger selber machen:

Rezept und Anleitung für eine Brennesseljauche-mein Hochbeet Tipp und Trick

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Haben Sie Ihr Hochbeet schon mehrere Jahre im Einsatz? Dann kann Ihnen ein Biodünger helfen einen optimalen Ertrag zu erzielen. Hier ein Rezept Tipp von mir:

 

Gerade in der starken Wachstumsphase kann ein Biodünger hilfreich sein. Jedoch sollten Sie immer darauf achten, dass Sie Ihre pflanzen nicht Überdüngen, auch dadurch kann es zu Krankheiten an Pflanzen kommen.

Für Ihren Biodünger benötigen Sie folgendes:

  • ein Holz- oder Plastikgefäß, in dem Sie die Jauche ansetzen können
  • ein Holz- oder Drahtgitter als Deckel für Ihr Gefäß, so dass keine Tiere versehentlich damit in Berührung kommen können
  • Pflanzenmaterial, z.B. Brennesseln, gemischte Kräuter, Löwenzahn oder auch Zwiebeln und Knoblauch
  • Regenwasser oder abgestandenes Wasser, das einige Zeit der Sonne ausgesetzt war

 

Hacken Sie die Brennessel in Stücke, diese werden dann im Gefäß mit dem Wasser übergossen, sodass alle Pflanzen mit Wasser bedeckt sind min. 2-3 cm. Beim Gärungsprozess bildet sich Schaum, befüllen Sie daher Ihr Gefäß nicht bis zum Rand um das Überlaufen zu verhindern.

 

Die Jauche ist erst fertig wenn sich der Schaum vollkommen zurück gebildet hat. Seien Sie geduldig, dass kann bis zu 2 Wochen dauern.

 

Sieben Sie die Jauche hab und verdünnen diese mit Wasser bevor Sie Ihre pflanzen damit düngen. Es kommt ca. 1Liter Jauche auf 10 Liter Wasser. Seien Sie bei empfindlicheren Pflanzen lieber etwas sparsamer. Ca. 1 Liter Jauche auf 20 Liter Wasser.

 

Düngen Sie Ihre Pflanzen erst,

wenn sich mindestens das zweite oder dritte Blattpaar gebildet hat.

 

Die Jauche hat einen unangenehmen Geruch, wundern Sie sich nicht, dass es vollkommen normal und verschwindet wieder wenn die Erde die Jauche aufgenommen hat.

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Hochbeet Tipps Gießkanne

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Pflanzen vor Hagel und starkem Regen schützen

So schützt du deine Pflanzen vor schlechtem Wetter…

hail-189519_1280 Der Sommer dieses Jahr bringt leider nicht nur die Sonne mit sich, sondern auch heftige Regenschauer und Hagel.

Auch die Zukunft des deutschen Wetters sieht leider so aus als müssten wir uns auf heftige Regenschauer einstellen.

Unsere Pflanzen in der freien Natur haben es so nicht immer einfach und sind nicht gewappnet an solch einem heftigem Wettereinbruch.

Und leider kann man nicht seine gesamten Pflanzen unter Dächern oder in einem Gewächshaus schützen.

Eigentlich haben Pflanzen einen eigenen Schütz entwickelt, jedoch vor sehr starken Regen- oder Hagelschauer sind auch die ein oder anderen Pflanzen machtlos.

Hier mein Hochbeet Tipp und Trick:

So können Sie versuchen wenigstens ein bisschen Ihre Pflanzen vor schlechtem Wetter zu schützen.

Schützen die Ihail-844337_1280hre Pflanzen im Garten oder im Hochbeet mit Vliese oder Folien. Breiten Sie einfach Schlitz-, Lochfolien oder Vliese über den Pflanzen aus.

Um einen noch besseren Schutz zu erzielen können einfache Folientunnel verarbeiten. So können Sie gerade kleine Pflanzen noch sehr gut schützen, dies ist natürlich auch Möglich durch ein einfaches Frühbeet.

Achten Sie auch darauf das Pflanzen in Kübel nach einem starken Wettereinbruch nicht Tage lang in der Feuchtigkeit stehen.

 

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Alles wichtige über Tomaten

Hier erfahren Sie alles wichtige über die pfelge der Tomaten:

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Wichtiges über Tomaten auf einen Blick:

 

  • Pflanze die Tomaten im Freiem wirklich erst nach den Eisheiligen, also nach dem 20.Mai, denn Tomaten vertragen keinen Frost.

Auch im Gewächsaus sollte man darauf achten, dass die Tomatenpflanzen keinen Frost abbekommen, je nach Witterung solltest du die Pflanzensetzlinge zusätzlich mit Folien oder Vlies schützen. Auch im Hochbeet hast du die Möglichkeit die Setzlinge etwas früher durch die Verrottungswärme zu pflanzen aber auch hier solltest du sie zusätzlich schützen.

Wichtig ist hierbei den direkten Kontakt zwischen Folien und Pflanze zu meiden, dies kann zu Pilzinfektionen führen. Auch sollten die Folien Luftlöcher besitzen. Denke auch daran die Folien bei Sonne und wärmeren Temperaturen gleich wieder abzunehmen.

 

  • Ein sonniger und nährstoffreicher Platz ist für deine Tomaten der ideale Standort. Wechsel auch alle paar Jahre den Standort oder tausche den Boden komplett aus um wirklich einen nähstoffreichen Boden zu gewährleisten.

 

  • Tomaten mögen keine direkte Nässe von Oben, dies verursacht nur unnötige Pilze. Deshalb setz die Tomaten immer unter ein Dach, wenn du kein Gewächshaus besitzt kann dir ein einfaches Tomatenhaus hierbei helfen. Oder bastel dir einfach selber eine Überdachung.
    Wichtig ist die offene Seite deines Tomatenschutzes nie in richtung Wetterseite offen zu lassen.

 

  • Zu Beginn der Blütenbildung sollten Tomaten alle 14-Tage gedüngt werden. Entweder mit Tomatendünger oder mit selbst gemachter Brennesseljauche (Rezept siehe Unten).

 

  • Gerade in warmen sonnigen Phasen sollten Tomatenoflänzchen täglich gegossen werden. Vermeide, dass der Boden ganz austrocknet, er sollte immer feucht gehalten werden.
    Gieße direkt an den Wurzeln und nur in den Morgen- oder Abendstunden.
    Bei der Bepflanzung der Tomatensetzlinge können zusätzlich die Gärtnertöpfe direkt neben der Pflanze miteingegraben werden. Das erleichtert das Gießen und man erreicht, dass die Feuchtigkeit direkt bei den Wurzeln ankommt.

 

  • Unterstütze deine Pflanzen mit Rankhilfen, stecke diese gleich beim bepflanzen mit in der Erde.

 

  • Ganz wichtig bei Tomatenstöcken ist das sogenannte Ausgeizen. Breche regelmäßig die Seitentriebe der Blattachseln aus. Durch diese gehen nur unnötige Kräfte der Pflanze verloren.

 

  • Gegen Ende der Tomatensaison können zusätzliche Blätterzweige abgeschnitten werden, damit die Früchte die noch hängen genügend Licht abbekommen.

Mein Tipp: Bevor die Tomaten einpflanzt, schneide in das Loch ein paar Zweige Brennessel hinein.

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Brennesseljauche Biodünger

Biodünger selber machen:

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Brennesseljauche - Biodünger

Haben Sie Ihr Hochbeet schon mehrere Jahre im Einsatz? Dann kann Ihnen ein Biodünger helfen einen optimalen Ertrag zu erzielen. Hier ein Rezept Tipp von mir:

Gerade in der starken Wachstumsphase kann ein Biodünger hilfreich sein. Jedoch sollten Sie immer darauf achten, dass Sie Ihre pflanzen nicht Überdüngen, auch dadurch kann es zu Krankheiten an Pflanzen kommen.

Dazu benötigen Sie folgendes:

      • ein Holz- oder Plastikgefäß, in dem Sie die Jauche ansetzen können
      • ein Holz- oder Drahtgitter als Deckel für Ihr Gefäß, so dass keine Tiere versehentlich damit in Berührung kommen können
      • Pflanzenmaterial, z.B. Brennesseln, gemischte Kräuter, Löwenzahn oder auch Zwiebeln und Knoblauch
      • Regenwasser oder abgestandenes Wasser, das einige Zeit der Sonne ausgesetzt war

Hacken Sie die Pflanzen in Stücke, diese werden dann im Gefäß mit dem Wasser übergossen, sodass alle Pflanzen mit Wasser bedeckt sind min. 2-3 cm. Beim Gärungsprozess bildet sich Schaum, befüllen Sie daher Ihr Gefäß nicht bis zum Rand um das Überlaufen zu verhindern.

Die Jauche ist erst fertig wenn sich der Schaum vollkommen zurück gebildet hat. Seien Sie geduldig, dass kann bis zu 2 Wochen dauern.

Sieben Sie die Jauche hab und verdünnen diese mit Wasser bevor Sie Ihre pflanzen damit düngen. Es kommt ca. 1Liter Jauche auf 10 Liter Wasser. Seien Sie bei empfindlicheren Pflanzen lieber etwas sparsamer. Ca. 1 Liter Jauche auf 20 Liter Wasser.

Düngen Sie Ihre Pflanzen erst,

wenn sich mindestens das zweite oder dritte Blattpaar gebildet hat.

Die Jauche hat einen unangenehmen Geruch, wundern Sie sich nicht, dass es vollkommen normal und verschwindet wieder wenn die Erde die Jauche aufgenommen hat.

Was dich auch noch Intressieren könnte…

Hochbeet Tipps Gießkanne

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Hochbeet selber bauen

Selbst ist der Hobby-Gärtner

 

Hochbeet bauen

Hochbeet selber bauen

Hier findest du eine Schritt für Schritt-Anleitung, wenn du dir dein Hochbeet selber bauen möchtest.

Mit einem Hochbeet schaffst du optimale Bedingungen für Gemüse, Obst und Kräuter. Allerdings muss man dafür einige Dinge beachten. Wer gerne selbst Hand angelegt kann sich mit dieser Anleitung seinen Traum von einem Hochbeet erfüllen.

Bevor du als Heimwerker jedoch loslegst und dir ein Hochbeet selber bauen möchtest sollten ein paar Punkte beachtet werden.

Diese Dinge solltest du vor dem Bau eines Hochbeets bedenken:

  • Material
    • Am häufigsten wird ein naturbelassenes oder druckimprägniertes Holz verwendet. Aber natürlich kannst du auch Betonplatten oder andere Gartensteine benützen wenn du dir dein Hochbeet selber baust.
    • Die Holzarten wir Lärche, Robinien oder Douglasie lassen sich für ein Hochbeet am besten verarbeiten, da diese sehr witterungsbeständig sind.
  • Konstruktion
    • Wenn dein Hochbeet länger als zwei Meter sein soll, solltest du in regelmäßigen Abständen zur Stabilisierung Pfosten anbringen. Denn die Seitenwände müssen einem großen Druck standhalten.
  • Ausrichtung
    • Das Hochbeet kann entweder direkt auf den Erdboden errichtet werden oder es kann einen eigenen Boden gebaut werden, dann ist der Standort relativ flexibel.
    • Bevor du beginnst dein Hochbeet zu bauen, solltest man sich Gedanken über die Höhe des Hochbeetes zu machen. Empfehlenswert sind die Arbeitshöhen von 90cm im Stehen oder wenn du lieber im Stizen arbeitest eine Höhe von 60cm.
    • Beachte auch, dass du von den Seitenwänden gut in die Mitte des Hochbeetes greifen kannst, wähle daher eine Breite von etwa 120cm.
    • Richte dein Hochbeet Richtung Nord-Süd aus- die kurzen Seiten zeigen Richtung Osten und Westen.

Wie baue ich ein Hochbeet aus Holz?

Du benötigst je nach Bedarf Holzlatten von einer dicke von 2,5 bis 5 Zentimeter für die Seitenwände deines Hochbeets. Zur Stabilisierung und für die Eckpfosten benötigst du Kanthölzer oder Pfosten.

Um dein Hochbeet aus Holz vor der Feuchtigkeit von innen zu schützen benötigst du Teichfolie. Ein Hasendraht hindert das Eindringen von Tieren wie Mäuse oder Maulwürfen. Siehe Hochbeet Zubehör.

Natürlich braucht man noch Schrauben und entsprechendes Werkzeug.

Dann kann es los gehen!!

Stecke mit den Eckpfosten und mit Hilfe einer Maurerschnurr die Fläche deines Hochbeetes ab.

Wenn du deine entsprechende Größe des Hochbeetes abgesteckt habe, hebe die Grasnarbe aus und hebe eine Grube von ca. 20-30cm aus.

Setze die Eckpfosten mit einer Tiefe von 30cm oder nütze Bodenhülsen – diese Schützen zusätzlich das Holz vor Nässe.

Lege die Höhe fest, orientiere dich dabei am Pfosten der am Niedrigsten ist und pass die anderen auf diese Höhe an.

Je nach Wunsch kann das Holz nun Lasiert werden.

Mein Tipp: Lass das Holz unbehandelt, meinen Erfahrungen ist das Holz witterungsbeständig genug. Wenn du es natürlich lässt verhinderst du unangenehme Ausdünstungen in dein Hochbeet von irgendwelchen Lasuren.

Nun Sind die Seitenteile dran.

Befestige die Bretter mit einem Abstand von 5cm vom Boden, montiere diese in waagrechter Ausrichtung. Beplanke so nun alle Seiten, wenn zwei Bretter angebracht sind kann nun der Mäuse und Maulwurfschutz angebracht werden. Befestige das Gitter an den Brettern mit Hilfe eines Tackers.

Anschließend können alle Bretter angebracht werden. Die Pfosten müssen mit Pfostenkappen gegen Feuchtigkeit geschützt werden.

Das Hochbeet kann nun an der Innenseite mit einer Teichfolie ausgelegt werden. Beachte das die Teichfolie an den Seiten wirklich bis zum Boden recht, bedecke aber nicht den Innenboden des Hochbeets. Obere Kante der Folie umschlagen und an der Innenseite festtackern.

Fertig!!!

Nun musst du dein Hochbeet nur noch befüllen und natürlich bepflanzen!!

Holz nicht so ganz deins, du willst dir lieber ein Hochbeet aus Stein bauen, schau dir doch mal das an!!

Viel Spaß mit deinem Hochbeet wünscht dir

hochbeet-info.net

Hochbeet Bausätze finden Sie hier.

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